Maltherapie / Kunsttherapie - was ist das?
Wahrscheinlich kennen Sie das Sprichwort "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Bilder, die aus den Tiefen des seelischen Erlebens auftauchen, machen sichtbar, was den Menschen im Innersten bewegt und können sein Innerstes bewegen.
Ein gemaltes Bild kann ausdrücken, wofür die Worte manchmal noch fehlen. Es kann aber auch helfen, Widersprüchliches zu klären, und es kann trösten und stärken.
• Maltherapie / Kunsttherapie hat keinen künstlerischen Qualitätsanspruch
In der Maltherapie oder Kunsttherapie geht es nicht um Kunst. Maltherapie fördert Sie auf eine fast spielerische Weise in der Wahrnehmung und im Ausdruck von seelischen Vorgängen.
Durch das therapeutische Malen werden tiefer liegende Persönlichkeitsschichten angesprochen, was Problemlösungen bereits auf einer vorbewußten, bildhaften Ebene ermöglicht.
So unterstützt Maltherapie auch innere Entwicklungsprozesse, die einer rein rationalen Auseinandersetzung nicht zugänglich sind.
Maltherapie eignet sich für Menschen jeden Alters. Sie wird im medizinischen, psychologischen, pädagogischen und präventiven Bereich eingesetzt. Psychosomatische und psychiatrische Kliniken arbeiten inzwischen zunehmend auch mit Maltherapie und kunsttherapeutischen Methoden.
Maltherapie - was geschieht da?
Es kommt beim therapeutischen Malen nicht auf das Ergebnis an, sondern auf das Erleben, das mit den Bildern und auch mit dem Vorgang des Malens verbunden ist.
• Der Ablauf einer Maltherapie
Nach einem ausführlichen Gespräch über Ihre Ziele, die Sie mit einer Therapie erreichen wollen, werde ich Sie eventuell bitten, Gefühle zu einem bestimmten Thema frei und ohne Nachdenken in Form und Farbe umzusetzen. Wobei die Bilder ruhig ganz einfach und kindlich gemalt sein dürfen.
Wir besprechen die gemalten Bilder und Ihre damit verbundenen Empfindungen und Gedanken. Und wir besprechen, welche inneren Kraftquellen oder Entwicklungs-Schritte sich daraus ableiten lassen.
Maltherapie - wann sinnvoll?
Maltherapie ist sinnvoll bei:
- Ängsten
- depressiven Verstimmungen, (begleitend bei starken Depressionen)
- Klärung innerer Konflikte - mit sich und anderen
- Verarbeitung belastender und belastender Erfahrungen (auch PTBS)
- Stress, Erschöpfung und Burnout
- somatoformen und psychosomatischen Beschwerden
- Zur Selbsterfahrung, Entdeckung und Entwicklung Ihrer gesamten Persönlichkeit
Weitere Fragen? Setzen Sie sich mit mir in Verbindung. Ich berate Sie gerne.