Immer wieder melden sich bei mir Klienten mit der Bitte um Hypnose.

Kommen sie dann zur ersten Sitzung in meine Praxis zeigt sich oft, dass sie einerseits hoffen, mit Hilfe von Hypnose in ihrem Leben einen wichtigen Schritt weiter zu kommen. Dass sie andererseits aber auch Bedenken haben, sich in eine Hypnose hinein zu begeben. Das ist menschlich und ganz natürlich. Denn die Hypnose wird oft mystifiziert und mit ganz falschen Vorstellungen überfrachtet. Eines will ich deshalb gleich zu Beginn betonen:

Mit der sogenannten Bühnenhypnose hat eine therapeutische Hypnose nichts zu tun.

Mit meinen Blogartikeln möchte ich unter anderem zur Entmystifizierung der Hypnose beitragen. Zum Beispiel dadurch, dass ich genau erkläre, wie eine therapeutische Hypnose bei mir abläuft.

Ich zeige Menschen Wege, wie sie innere Stärke, Selbstvertrauen und eine Haltung der Selbstwertschätzung entwickeln. Die Kraft innerer Bilder, die meine Klienten in der Hypnose, aber auch durch meditative und maltherapeutische Techniken erleben, spielt dabei eine wichtige Rolle.

So ist der Ablauf einer therapeutischen Hypnose in meiner Praxis

1. Schritt: Das Vorgespräch

Im Vorfeld ist es wichtig miteinander zu sprechen und herauszufinden, was genau das Problem ist, was zu seiner Entstehung beigetragen hat, und wie Du Dir Deine Zukunft „ohne“ vorstellst.

Es lohnt sich, sich diese Zeit vor einer ersten Hypnosesitzung zu nehmen!

Oft kommen Menschen zu mir, weil sie sich selbst nicht mögen, weil sie sich zu dick, zu schwach, zu langsam, zu dumm, zu … fühlen (die Aufzählung  ließe sich beliebig fortführen; ich bin sicher, Dir würde auch etwas dazu einfallen). Manche hoffen, dass sich mit einer einzelnen Hypnosesitzung alles komplett verändern wird. Dann muss ich ihnen leider sagen:

Hypnose ist keine Zauberei.

Hypnose ist eine wunderbare und kraftvolle Hilfe, um Dinge, die man in seinem Leben verändern will, leichter erreichen zu können. Ich helfe zum Beispiel Menschen ganz konkret bei Prüfungsangst, sage Ihnen, wie sie sich mit entsprechenden inneren Bildern besser auf Prüfungen aller Art (auch Fahrprüfungen) vorbereiten können. Ich selbst habe mit Hypnose unter anderem das Rauchen aufgehört und konnte meine Nervosität vor meinem ersten Fernsehauftritt mildern.

Es geht aber nicht nur um das Ändern von Situationen und Gewohnheiten, sondern auch um die inneren Bilder, die Du Dir von Dir selbst, von Deinem Umfeld und von der Welt machst. Oft stehst Du Dir mit solchen unbewussten negativen Bildern nämlich selbst im Weg. Sie hindern Dich daran, das in Dein Leben zu bringen, wonach Du Dich eigentlich sehnst.

2. Schritt: Hypnose zum Kennenlernen

Wenn jemand noch nie eine Hypnose erlebt hat machen wir zunächst eine kleine Übungs-Hypnose. Die erste Hypnosesitzung ist dazu da, um den Ablauf einer Hypnose kennenzulernen. Hier sammelst Du erste Erfahrungen, wie es sich anfühlt in Hypnose zu gehen. Und, dass Hypnose mit einem Zustand des Schlafens nicht vergleichbar ist.

  • Du erlebst die unterschiedlichen Phasen einer Hypnose: die Einleitung der Hypnose, die Vertiefung der Trance und die Rückführung.
  • Du lernst den Unterschied kennen zwischen einer Entspannungsübung und einer hypnotherapeutischen Trance.
  • Und Du hast Gelegenheit, alle Deine Fragen zur Hypnosemit mir zu besprechen.

3. Schritt: Die therapeutische Hypnosesitzung

In der Folge arbeiten wir gezielt an Deinem Thema. Es geht dabei nicht darum, eine unliebsame Eigenschaft, Gefühle oder Gedanken „weg“ zu hypnotisieren. Stattdessen lernst Du zunächst, wie Du in Kontakt zu Dir selbst kommst.

  • Du erlebst, wie Du eine Beziehung zu Deinem Inneren Bewusstsein aufbaust. Das ist der Ort in Inneren Deiner Seele, wo es – jenseits unseres Alltagsbewusstseins –  eine tiefere Weisheit gibt, die Dir ein Verständnis für die Zusammenhänge vermitteln kann, unter denen sich Deine Gefühle, Gedanken und Überzeugungen entwickelt haben.
  • Im Kontakt zu Deinem wahren Selbst kannst Du wertvolle Hinweise bekommen, worum es in Deiner aktuellen Lebenssituation wirklich geht. Jenseits von Erwartungen, die möglicherweise von außen an Dich gestellt werden.
  • Deshalb ist das Gespräch über das, was Du in der Hypnosesitzung erlebt hast, aber auch über das, was Du im realen Alltag erlebst, ein wichtiger Teil meiner therapeutischen Hypnosesitzungen.

4. Schritt: Die Selbsthypnose

Je nach dem Thema, das Du mitbringst, zeige ich Dir von Anfang an – oder im Verlauf der Hypnotherapie -, wie Du die Hypnose zuhause selbständig weiter übst.

  • Denn je öfter Du übst, umso vertrauter wird für Dich der Umgang mit den inneren Bildern.
  • Und umso effektiver kannst Du sie für Dich nutzen, um Dich innerlich zu stärken, um mehr Gelassenheit und innere Ruhe zu finden.

Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

In meiner therapeutischen Praxis und in meinen Onlinekursen zeige ich Dir, wie Du innere Bilder für Dich nutzt, um mehr Gelassenheit und innere Ruhe zu finden. Du lernst, Dich mit mehr Selbstliebe anzunehmen und mit mehr Selbstbewusstsein Dein Leben nach Deinen Wünschen so zu gestalten, wie Du es möchtest. Beruflich oder privat.

Dadurch erschaffst Du Dir eine Basis, die Dir langfristig ein Leben mit mehr innerer Freiheit und mehr Lebensfreude ermöglicht.

Aber, wie ich eingangs schon sagte: Alles das fällt nicht per Zauberei vom Himmel. Es ist ein innerer Entwicklungs-Weg. Und einen Weg gehst Du ja auch Schritt für Schritt.

Das Wichtigste an jedem Weg ist der erste Schritt.

Das bedeutet: nicht nur von Entwicklung und einem anderen Leben zu träumen, sondern Dich konkret auf den Weg zu machen, den ersten Schritt zu tun. Und sei er aus Deiner Sicht auch noch so klein.

Ein erster wichtiger Schritt kann zum Beispiel sein,

  • Dir mehr Zeit für Dich selbst zu gönnen,
  • um öfter innere Ruhe zu finden,
  • und um in Kontakt mit Dir selbst zu sein.

Dazu biete ich Tipps und Hilfestellungen durch kostenfreie Meditationen, Webinare und weiterführende Workshops.

Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest:

Klicke hier  https://bit.ly/2KVCJN8

Mit herzlichen Grüßen, Gabriele